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Conhit Kongress - „State of the Art“ Healthcarelösungen mit HIBC für Patientensicherheit, Qualität und Effizienz mit Barcode & RFID Drucken E-Mail

 Dienstag , 05.04.2011, 10 Uhr, Berlin

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Vortrag 1

Globale Perspektive über Kennzeichnung, Codes und Identifizierung im Gesundheitssektor

Heinrich Oehlmann, EHIBCC - European Health Industry Business Communication Council

Vortrag 2

Wachsende Bedeutung von ISO-standardkonformen ID-Verfahren für die Sicherheit von Ablaufprozessen im Krankenhaus

Dr. Björn Kabisch, Universitätsklinikum Jena

 

 „Überall, wo Menschen arbeiten, gibt es Fehler,...“(1)

 

Deshalb wurde Barcode erfunden, denn durch Scannen wird der Mensch entlastet, Fehler werden im Ansatz vermieden und es geht zudem noch schneller. Stand der Technik ist heute der normale Barcode aber auch bereits der fehlerkorrigierender DATAMATRIX-Code und für Spezialbereiche auch die Radiofrequente Identifikationstechnologie RFID. Die Techniken sind von DIN & ISO als globale Standards spezifiziert und für den Einsatz in offenen Systemen bestimmt. Auf diese rein technischen Spezifikationen bauen die Anwendungsnormen auf, zum Beispiel die für Kennzeichnung von Produktverpackungen „ISO 22742 Lineare und 2-dimensionale Symbologien für Produktverpackungen“ und dem Equivalent für RFID-Anwendung „ISO 17366“.

Rückverfolgungskonzepte und Regularien bauen auf die ISO-Standards auf, zum Beispiel die von FDA, GHTF und in Zukunft auch die der EU. Untersetzt und Teil der branchenübergreifenden ISO-Normen sind die Applikationsstandards für spezifische Numerierungskonzepte, wie für das Produktreferenzierungssystem mit Kurznummern von GS1, das „Geradeaus-System“ für variable Produktcodes von HIBC und nach ANSI, alle 3 referenziert in ISO/IEC 15418. Damit können nicht nur „eindeutige“, sondern auch „unikate“ Nummernkreise generiert und per Medium Barcode, 2D oder RFID getragen werden. Dies ist die Basis für eindeutige und fehlerfreie Systeme, besonders in der Klinik, denn damit wird bei konsequenter Anwendung die Patientensicherheit und gleichzeitig die Effizienz erhöht, ein im Grunde unwiderstehlicher Doppeleffekt für den Einsatz Automatischer Datenerfassung mit Barcode und/oder RFID.

Neue Anwendungen ziehen in die Kliniken ein: Unikate Patientenarmbänder, unikat markierte Chrirurgische Instrumente, Proberöhrchen, ja sogar Akten und Inventar. Für „teilegenaue“ Identifikation werden dazu unikate Seriennummern nach „DIN 66401 - Unverwechselbare Identifikationsmarke (UIM)“ eingesetzt. Damit wird nicht nur die Symbologie als Datenträger, sondern vor allem der unikate Nummernschlüssel spezifiziert. Identifikationsmarken als „UIM“ können ca. 3qmm klein werden. Ein Scanner liest dies immer noch eindeutig, wenn der Mensch schon nichts mehr erkennen kann. Die Umkehr des obigen Zitates lautet damit: Überall, wo gescannt wird, werden Fehler vermieden und Optimierungen ausgeschöpft. Was gehört dazu: Das KnowHow der IT zu den Möglichkeiten eindeutiger Identifikation durch DIN&ISO-Normen ohne Restriktion von außen auf spezifische Nummernkreise.

(1) "chrismon, das evangelische Magazin 03.2011", Seite 12 , Dr. Norbert Pfeiffer, Mainz